Aktive ETFs sind nicht das Beste aus beiden Welten
(287 x gelesen)Aktive ETFs sind nicht das Beste aus beiden Welten
Im Jahr 2023 war das Volumen der passiven Indexfonds (ETFs) höher als das der aktiven Fonds und auch im vergangenen Jahr setzte sich dieser Trend fort. Besonders in den US-amerikanischen Medien wurde ein Abgesang auf aktiv gemanagte Fonds gesungen, denn die Zukunft liege eindeutig bei passiven Strategien.
Nicht von Hypes treiben lassen
"Es ist ein Momentum, das auf jeden Fall da ist", äußert Andreas Beys, Vorstandsmitglied der Sauren Fonds-Service, bei der Sauren Investmentkonferenz in Köln und betont: "Wir investieren nicht in Fonds - wir investieren in Fondsmanager." Ein ETF kann zweifellos ein sinnvolles Instrument sein, aber Anleger dürfen sich nicht von Hypes treiben lassen. Aktiv gemanagte Strategien haben laut Beys weiterhin ihre Berechtigung, insbesondere wenn sie diszipliniert und mit einem klaren Ansatz verfolgt werden.
Aktive ETFs immer mehr im Fokus
Doch ETF ist nicht gleich ETF und aktive ETFs rücken immer stärker in den Fokus. "Der ETF ist an sich ja nur ein Mantel und kein per se passives Investment. Viele aktive ETFs werben damit, das Beste aus zwei Welten zu vereinen: ein wenig günstiger als aktive Fonds, aber mit aktiver Steuerung", so das Sauren Vorstandsmitglied. Vor allem in den USA ist eine deutliche Veränderung erkennbar - weg von aktiven Fonds, hin zu indexb